Dienstag, 24. April 2007

Trip nach Hiroshima 9.2-13.2

Hab mich mit einem Ex-Taxifahrer und noch paar deutschsprechenden Leuten, (2xDeutsch,1xÖsterreich,1xSchweiz) und noch einem Halfu mit einem Mietwagen auf den Weg nach Hiroshima gemacht. Sind abends los und sind am nächsten morgen bei Sonnenaufgang im Okayama Korakuen angekommen. Haben da noch 2 Japanerinnen getroffen die der Helmut (unser Fahrer) kannte. Im Korakuen gab es auch noch eine schöne kleine Burg, die man in vielen der großen japanischen Städte finden kann. Anschließend sind wir mit den beiden nach Kurashiki gefahren, wo noch alte Straßenzüge im Edostil erhalten geblieben sind. Als nächstes waren wir noch kurz bei den Japanerinnen zuhause, wo ich mich dann von einem elektrischen Massagestuhl hab verwöhnen lassen.

Nächster Halt war dann auch schon Hiroshima. Am nächsten Morgen sind wir dann zusammen losgezogen und haben uns die Stadt sowie das Friedensmuseum, Atombombendom und die Burg angeschaut. Noch ein kurzer Abstecher in das Papierkranichmuseum und in ein Okonomiyakirestaurant und dann war Hiroshima schon abgehackt.

Das Highlight kam dann am nächsten Tag, Miyajima. Die kleine Insel vor Hiroshima ist für sein markantes rotes Tor was in der Bucht von Miyajima steht bekannt. Die ganze Insel ist für den Tourismus ausgelegt. Unten gab es diverse Tempel und Souvenirläden und jede Menge Rehe die sich füttern und streicheln liesen. Ich hab mich dann von der Gruppe getrennt und den Aufstieg Richtung höchsten Punkt der Insel gemacht. Der erste Stück ging per Seilbahn, der Rest zufuß. Oben gibt es hunderte von Affen und einen wunderbaren Ausblick zu genießen.

Die Insel ist zudem für ihre Holzhandwerkskunst (größter Holzlöffel der Welt) und die Momoji Manju (Süßigkeiten mit Füllung) bekannt.

Am nächsten Tag ging es dann zurück. Auf den Weg haben wir noch die größte und prächtigste Burg Japans in Himeji mitgenommen und einen 10min Stop am Biwako dem größten See Japans gemacht.

Zurück sind wir dann mehr oder weniger geheizt 130km bei erlaubten 80~100. Es hat uns 6 Stunden lang kein Auto überholt. Aber die Japaner fahren auch alle so um die 110+.

War anfangs ein bisschen kalt aber sonst alles ziemlich schön, hab viele Fotos gemacht. Mit fremden Leuten zu reisen ist lustig aber ich kann nur empfehlen es nicht länger als ein paar Tage zu machen, weil immer die Gefahr besteht, das die Leute einem ziemlich annerven.

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