Die langerwartete Nahctwanderung an den Gleisen der Yamanotelinie! Die Yamanote Linie zieht einen etwa 40km langen Kreis um das Zentrum von Tokyo und verbindet viele der großen Zentren Tokyos wie zB. Shinjuku, Shibuya, Ikebukuro, Uneo usw.. Zu Stoßzeiten fährt alle 2 Minuten eine Bahn, man sieht quasi schon die nächste Bahn kommen wenn man grad losfährt, trotzdem sind die Waggons oft brechend voll. In Deutschland nur schwer vorzustellen, aber wenn die Bahn richtig voll ist, dann hat man auch keinen Platz mehr seine Arme großartig zu bewegen und auch wenn man denkt es würden keine Leute mehr in den Wagen reinpassen, irgendwie klappt es dochen irgendwie.
Das ganze Wohnheim war auf den Beinen, ca. 350 Leute. Jedes Gebäude ist zeitverzögert gestartet um ein Verkehrschaos zu vermeiden. Die erste Ettape hat uns nach Shibuya geführt. Die Neulinge mussten ihre Selbstvorstellung an Kreuzungen, vorm MCD oder großen Menschenmengen schreien. In Harajuku vor einem Kondomladen haben wir bisschen Trubble mit dem Besitzer gehabt und zweimal mit der Polizei als wir in Shinjuku bisschen den Verkehr blockiert haben und als sich paar Leute in Shibuya auf den Hatchiko (die bronzerne Hundestatur ) gesetzt haben. Aber alles halb so wild, japanische Polizisten sind auch nur Japaner ;). Also haben unseren Spaß mit denen getrieben und dann weiter. In Shibuya sind dann viele mit der Bahn zurück zum Wohnheim. Der harte Kern hat dann bei Nieselregen das Hauptstück in Angriff genommen. Dank 2 Pausen, Getränkeautomaten, Kombinis und tolle Verpflegung durch die Wohnheimsleitung haben wir es dann endlich nach beschwerlichen 12 Stunden durch die Betonwüste wieder zum Wohnheim geschaft. Die letzen Stunden durch das scheinbar ausgestorbene Tokyo waren die schwersten. Meine Füße .... War eine tolle Erfahrung, habe dabei viele Ecken gesehn die man sonst nicht sieht.
Mittwoch, 25. Juli 2007
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